Aktuelle Ausstellungen

Neuere und laufende Ausstellungen mit Gemälden von Clemens Luhmann.

Deutsche Botschaft, Guatemala-Stadt · Seit April 2026

Autopoiesis

Die Ausstellung Autopoiesis beschäftigt sich mit der Idee der Selbstorganisation in der abstrakten Malerei. Ursprünglich wurde der Begriff vom chilenischen Biologen Humberto Maturana zur Beschreibung lebender Systeme eingeführt. Später übernahm ihn der Soziologe Niklas Luhmann in seine Theorie sozialer Systeme.

In meiner Malerei entsteht ein Bild nicht als Illustration einer Idee. Vielmehr entwickelt es sich aus seinen eigenen Prozessen heraus: Eine Farbe reagiert auf eine andere, eine Linie verändert eine Fläche, und jede Entscheidung eröffnet neue Möglichkeiten. Nach und nach bildet das Gemälde seine eigene innere Struktur aus.

Zum ersten Mal stelle ich bewusst eine Verbindung zwischen meiner Arbeit als Maler und den theoretischen Überlegungen meines Vaters, Niklas Luhmann, her. Nicht indem ich seine Theorie illustriere, sondern indem ich in der Malerei ähnlichen Fragen nachgehe: Wie entstehen Formen? Wie organisiert sich ein System durch seine eigenen Elemente?

Die Gemälde sind keine Illustrationen einer Theorie. Sie sind Experimente der Selbstgenerierung.

Porträt von Niklas Luhmann, 2025. Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm.

Eröffnung der Ausstellung Autopoiesis mit dem deutschen Botschafter Hardy Boeckle, Guatemala-Stadt, 16. April 2026.

Ohne Titel

Dauerausstellung · Haus Linde, Aachen · Seit 2022

Seit 2022 sind Gemälde von Clemens Luhmann in einer Dauerausstellung auf zwei Etagen des Hauses Linde zu sehen, einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Aachen-Laurensberg.

Die Gemälde sind über das gesamte Gebäude verteilt, einschließlich der Treppenhäuser und historischen Innenräume. So entsteht ein Dialog zwischen zeitgenössischer abstrakter Malerei und barocker Architektur.

Teil 1

Teil 2